Treffen Eifelleiter

Adenau. Hohe Zufriedenheit mit der Pflege und dem Betrieb des Premiumwanderweges Eifelleiter, welcher in der östlichen Hocheifel auf 54 km die Städte Bad Breisig und Adenau verbindet, herrschte beim kürzlich stattgefundenen Treffen der kommunalen Ansprechpartnern mit ihren Wegepaten.

Eingeladen hatte der Eifelverein, welcher seit Beginn an (2015) das Wegemanagement der Eifelleiter übernommen hat. Der hierfür vom Verein beauftragte Wegemanager Matthias Irle vom Planungsbüro Irle in Manderscheid gab zunächst einen Überblick über die Aufgaben und Zuständigkeiten der Wegepaten und der Anrainerkommunen, die Verbandsgemeinden Bad Breisig, Brohltal und Adenau. Während die Wegepaten sich ausschließlich um die ordnungsgemäße Markierung kümmern sollen, verbunden im Bedarfsfall mit kleineren Freischneidearbeiten rund um die Wegezeichen und Meldung von erkennbaren Mängel an die Kommunen, sind die Gemeinden zuständig für die einwandfreie Begehbarkeit der Eifelleiter, die Verkehrssicherungspflicht des Weges und der dazugehörenden Einrichtungen sowie für die Unterhaltung der Richtungswegweiser.

In der sich daraus ergebenden Diskussion wurde das Für und Wider der verschiedenen Markierungstechniken wie Sprühen oder dem Kleben der Markierungszeichen erörtert, wohin gegen man das Befestigen der Plaketten mit Alunägeln an Holz aus Gründen des Naturschutzes nur noch in Ausnahmefällen befürwortet. Dass man auch im Wegemanagement des Eifelvereins auf der Höhe der Zeit ist, zeigte Irle mit der Präsentation seiner hierfür entwickelten Online-Anwendung für den einfachen Zugriff auf das sogenannte Wegweisungskataster der Eifelleiter. Hier hat jeder Zugangsberechtigte aktuell Zugriff auf den exakten Streckenverlauf und die Standorte der Wegweisung und kann online Mängel melden, die dann umgehend ausgewertet und an die betreffenden Stellen zur Bearbeitung weitergegeben werden. Alles in allem, so das Fazit dieses Erfahrungsaustausches, hat sich das Betreuungskonzept der Eifelleiter unter dem Dach des Eifelvereins in Zusammenarbeit mit den Kommunen und Wegepaten bestens bewährt. Dafür sprechen insbesondere der florierende Wandertourismus zwischen Rhein und Hohe Acht sowie die vielen positiven Rückmeldungen der Eifelleiterwanderer.

Manfred Rippinger

Veröffentlicht: Montag, 03. Dezember 2018 11:41