Corona Virus - Bild: fusion-medical-animation-rnr8D3FNUNY-unsplash

Zahl der Infizierten im Brohltal hoch! Seit nunmehr über einem Jahr hält die Corona-Pandemie die Menschheit weltweit im Atem. Ängste, Unsicherheiten, finanzielle Schwierigkeiten, Einschränkungen und die damit bestehenden Herausforderungen sowie die Trauer um die Toten der Pandemie belasten den Alltag der Menschen.

Leider kann derzeit auch keine Entwarnung gegeben werden und Bürgermeister Johannes Bell appelliert an die Bürgerinnen und Bürger des Brohltals, die allgemeinen AHA-Regeln weiterhin einzuhalten und die Hygienevorschriften zu beachten. Die Zahl der Infizierten ging in der Verbandsgemeinde Brohltal bis vor etwa einem Monat kontinuierlich zurück und die lokale Entwicklung stimmte positiv. Mit zehn Infizierten wurde am 22. und 23. Januar ein Tiefststand erreicht. Innerhalb weniger Tage stiegen die Ansteckungen im Brohltal dann jedoch stark an und zeitweise lag die Infiziertenzahl bei über vierzig. 

In der vorletzten Woche war die Anzahl der Infektionen wieder rückläufig und es gab vor dem Wochenende 31 Infizierte. Leider hat sich dieser positive Trend nicht fortgesetzt und es kamen innerhalb von acht Tagen 31 Neuinfizierte hinzu. Aktuell liegt die Zahl der Infizierten wieder über 40.

Aufgrund dieser Entwicklung hat sich die Verbandsgemeinde eng mit der Kreisverwaltung Ahrweiler ausgetauscht und abgestimmt. Im Brohltal handelt es sich nach Aussagen der Kreisverwaltung um ein sogenanntes diffuses Infektionsgeschehen. Das bedeutet, es gibt keine Corona-Hotspots mit einer besonderen Ansteckungsentwicklung, sondern über viele Ortsgemeinden im Brohltal verteilt jeweils einzelne Corona-Fälle, wobei oftmals ganze Familien betroffen sind. 

Da somit weder besonders betroffene Gebiete noch besonders betroffene Einrichtungen bzw. Institutionen vorlagen, hätten über die allgemein geltenden Beschränkungen hinausgehende lokal bezogene Maßnahmen keine ausreichende Aussicht auf Erfolg gehabt.

Andererseits muss die nach wie vor hohe Zahl der Infizierten und Ansteckungen in der Verbandsgemeinde deutlich sinken. „Hier sind alle Bürgerinnen und Bürger gefordert, ihren Beitrag zu leisten. Denn nur durch gemeinsame Anstrengungen können wir diese Krise lokal und national bewältigen“, so Bürgermeister Johannes Bell, der an alle Bürgerinnen und Bürger dringend appelliert, nicht nachzulassen und weiterhin die AHA-Regeln und Hygienevorschriften zu befolgen. Darüber hinaus sollen die Möglichkeiten der Impfung im Rahmen der Verfügbarkeit der Impfstoffe offensiv genutzt werden.

Nur mit gelebter Solidarität durch Einhaltung der Einschränkungen, Verzicht und gegenseitige Rücksichtnahme können wir die Rückkehr zu einem Stück Normalität und gleichzeitig die Aufnahme wirtschaftlicher sowie gesellschaftlicher Aktivitäten erreichen, ist sich der Verwaltungschef des Niederzissener Rathauses sicher.

Veröffentlicht: Dienstag, 02. März 2021 09:18
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