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Die Verbandsgemeinden Adenau, Altenahr, Brohltal, Vordereifel und die Stadt Mayen haben sich unter dem vorläufigen Arbeitstitel „Osteifel“ für die nächste LEADER-Förderperiode zusammengeschlossen.

Die Kommunen bewerben sich für die neue Phase des LEADER Förderprogramms 2023-2029 und erarbeitet dazu eine Lokale Integrierte Ländliche Entwicklungsstrategie, kurz LILE. Am 05. August 2021 fand hierzu eine öffentliche Beteiligungsveranstaltung als interaktive Videokonferenz statt. Mit über 30 Teilnehmer*innen aus unterschiedlichen Bereichen, war die Veranstaltung gut besucht. Bürgermeister Guido Nisius (Verbandsgemeinde Adenau) begrüßte die Anwesenden und erläuterte, dass man trotz der schrecklichen Flutkatastrophe, die vor allem die Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr massiv getroffen hat, an der Erstellung der Entwicklungsstrategie festhalten wolle, um auch in der neuen Förderperiode LEADER-Region bleiben zu können und die positiven Effekte des Programms weiter zu führen.

Zur Einführung informierte zunächst Projektleiterin Petra Heinen-Manz vom beauftragten Büro Sweco aus Koblenz zum Thema LEADER und der nun in Aufstellung befindlichen LILE. Im Anschluss verdeutlichten zwei Impulsvorträge von Projektträgern, die in den letzten Jahren gefördert wurden, wie und wo LEADER unterstützen kann. Zunächst stellte Prof. Dr. Andreas Hesse das LEADER-Projekt „Miteinander für Kultur und Natur: Streuobstwiesen in Kottenheim“ vor. In einem Zeitraum von 5 Jahren konnten bereits über 1.000 Bäume gepflegt sowie neu angepflanzt werden und mit den gemeinsamen Pflückaktionen und der Weiterverarbeitung zu Saft mit der eigenen Saftpresse auch das soziale Miteinander nachhaltig gestärkt werden. Ein weiteres Projekt wurde von Dr. Martin Schiffarth vorgestellt. Das Projekt „Unser*Notarzt“ hatte in Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde Adenau, dem Nürburgring und der ADAC Luftrettung vor allem das Ziel Nachwuchs im Bereich der Notfallmedizin zu gewinnen und eine spezielle Schulungsmöglichkeit anzubieten. Seit 2016 wurde dieses Projekt bereits mehrfach über LEADER gefördert.

Nach diesen sehr interessanten Projektvorstellungen ging es um die Frage: Was sind wichtige Zukunftsthemen und Herausforderungen für die Region „Osteifel“? Die Teilnehmenden konnten auf einer virtuellen Pinnwand ihre Vorschläge in den Themenfeldern „Wohnen und Leben“ (u.a. Lebenswerte Orte, Soziales Miteinander, Nah- und Gesundheitsversorgung, Mobilität), „Tourismus und Wirtschaft“ (Tourismus, Naherholung, Wirtschaft, regionale Wertschöpfung) und „Natur und Landschaft“ (Naturschutz, Umwelt- und Klimaschutz, Land- und Forstwirtschaft, Weinbau, Umweltbildung) einbringen. In einer lebhaften Arbeitsphase sind um die 140 Kommentare, Ideen und Anregungen eingegangen.

Viele Teilnehmer*innen spiegelten wider, dass sie das Format der Zusammenarbeit im Online-Modus als sehr gelungen und konstruktiv empfunden haben. Die Ergebnisse der öffentlichen Beteiligung sowie weitere Informationen zu LEADER in der Region „Osteifel“ erhalten Sie auf www.leader-rhein-eifel.de

Möchten auch Sie sich einbringen?

Alle Einwohnerinnen und Einwohner der Region sind eingeladen an der Online-Umfrage zur LILE teilzunehmen, die noch bis zum 29. August läuft. Teilen Sie den Bearbeiterinnen der LILE auf diesem Wege gerne Ihre Ideen und Themenvorschläge für die Region mit.

Nähere Informationen und den Link zur Umfrage finden sie hier: Online-Umfrage

Darüber hinaus findet ein Fotowettbewerb für junge Menschen zwischen 12 und 18 Jahren statt. Bis zum 29. August können Fotos und Fotomontagen eingereicht werden zur Zukunft der Region. Wie sollte die Region der Zukunft aussehen, was sollte besonders gefördert werden?

Für die Teilnehmenden winken attraktive Preise. Weitere Informationen zum Fotowettbewerb finden Sie hier: Fotowettbewerb

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an: Petra Heinen-Manz (Projektleiterin LILE, 0261 – 30439-64, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und Hannah Reisten (LEADER-Regionalmanagerin, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 0261-30439-27).

Veröffentlicht: Dienstag, 10. August 2021 10:19
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