Mit der Wahlbenachrichtigung werden Wahlberechtigte darüber informiert, dass sie im Wählerverzeichnis eingetragen sind. Die Benachrichtigung enthält beispielsweise Angaben:

  • zum Wahltag,
  • zur Wahlzeit,
  • zum Ort des Wahlraumes und -
  • ob dieser barrierefrei erreichbar ist sowie
  • zur Möglichkeit der Beantragung eines Wahlscheins mit Briefwahlunterlagen

Wahlberechtigte können zunächst nur im genannten Wahlraum wählen. Auf Antrag können sie jedoch einen Wahlschein erhalten, der ihnen die Möglichkeit zur Briefwahl oder das Aufsuchen eines anderen Wahlraumes ihres Wahlkreises (weil beispielsweise „ihr“ Wahlraum nicht barrierefrei erreichbar ist) gibt.

In der Regel wird im Wahlraum mit der Wahlbenachrichtigung der Nachweis erbracht, dass man dort wahlberechtigt ist. Der Personalausweis oder Reisepass sollte jedoch zusätzlich bereitgehalten werden, um sich ausweisen zu können. Die Wahlbenachrichtigung wird vom Wahlvorstand einbehalten.


Wann erhalte ich meine Wahlbenachrichtigung?

Die Aufbereitung der Wahlbenachrichtungskarten für den Bereich der Verbandsgemeinde Brohltal erfolgt über die Kommunale Datenzentrale Mainz (KDZ). Die Zustellungen erfolgt durch die Deutsche Post AG ab dem 21.08.2017.


Was kann ich tun, wenn ich keine Wahlbenachrichtigung erhalten habe?

Ist Ihnen bis zum 21. Tag vor der Wahl (03.09.2017) keine Wahlbenachrichtigung zugegangen, empfehlen wir Ihnen, mit dem Bürgerbüro der Verbandsgemeindeverwaltung Brohltal zu klären, ob Sie ordnungsgemäß in das Wählerverzeichnis eingetragen wurden.

Sie haben die Möglichkeit, in der Zeit vom 20. bis zum 16. Tag vor der Wahl (04.09. – 08.09.2017) in das Wählerverzeichnis im Bürgerbüro der Verbandsgemeindeverwaltung Brohltal einzusehen und die Richtigkeit und Vollständigkeit Ihrer eingetragenen Daten zu überprüfen. Gegebenenfalls können Sie in dieser Zeit Einspruch einlegen, wenn Sie Angaben für unrichtig oder unvollständig halten.


Bin ich als Deutscher ohne gemeldeten Wohnsitz in Deutschland („Auslandsdeutsche“) wahlberechtigt?

Das Wahlrecht steht dauerhaft im Ausland lebenden volljährigen Deutschen zu, die nicht von der Wahl ausgeschlossen sind, wenn sie:

  1. entweder nach Vollendung des 14. Lebensjahres (das heißt vom Tage des 14. Geburtstages an) mindestens drei Monate ununterbrochen in der Bundesrepublik Deutschland gelebt haben und dieser Aufenthalt nicht länger als 25 Jahre zurückliegt oder
  2. wenn sie aus anderen Gründen persönlich und unmittelbar Vertrautheit mit den politischen Verhältnissen in der Bundesrepublik Deutschland erworben haben und von ihnen betroffen sind.


Wählen kann aber nur, wer in ein Wählerverzeichnis eingetragen ist. Wollen Auslandsdeutsche an Bundestagswahlen teilnehmen, müssen sie vor jeder Wahl einen förmlichen Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis stellen.

 

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